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Bester Mercedes-Jahreswagen Drucken
Dienstag, 22 April 2008
080506.jpgEs ist einfach immer wieder schön nach Mugello zu kommen, die Strecke ist unglaublich, das Wetter hätte nicht besser sein können, und der italienische Flair ist auch überall zu spüren.

Für die Reifen ist die Strecke wohl die härteste der Saison, kombiniert mit der Hitze sind die Reifen einer der entscheidenden Faktoren. Für mich war es eine besondere Erfahrung: 173 Kilometer in der norditalienischen Hitze - und dann auch noch in einem geschlossenen Tourenwagen zu Fahren. Aber gerade deshalb machte mir mein erstes richtig heißes Rennwochenende richtig Spaß.

Während der drei Tage in Mugello ging es für mich stetig bergauf: Beim Training am Freitag und Samstag haben wir uns noch intensiv um die Feinabstimmung des Autos gekümmert, die Rundenzeiten fielen dementsprechend unterschiedlich aus. Das Ergebnis unserer Arbeit war aber schon beim Qualifying zu sehen. Erstmals erreichte ich die zweite Runde. Ich ging vom Platz 14, direkt neben meinem Teamkollegen Ralf Schumacher, ins Rennen.

In Mugello ist der Start immer sehr turbulent, da musst Du exakt arbeiten, Fehler werden sofort bestraft. Für mich war der Start und die Erste Runde ziemlich gut, ich machte gleich fünf Positionen gut. Die 33 Rennrunden haben mir sehr viel Spaß gemacht und verliefen richtig gut. Von einem kurzen „Fight" mit Timo Scheider abgesehen, hielt ich mich aus allen „Rangeleien" raus und fuhr „mein" Rennen. Dass ich am Ende Elfter wurde und das beste Ergebnis eines Mercedes-Jahreswagens erreichte, war sehr schön besonders hat es mich für meine Jungs von Mücke Motorsport gefreut die dieses Wochenende einen phantastischen Job gemacht haben.  Natürlich bin ich stolz, dass wir es gemeinsam geschafft haben, vor Gary durchs Ziel zu fahren.

Zeit zum Feiern und Relaxen habe ich allerdings nicht, denn schon übernächstes Wochenende geht es auf dem Eurospeedway weiter. Die Strecke in der Niederlausitz ist sehr anspruchsvoll und  verlangt eine optimale Vorbereitung. Nach dem Umbau vor der letzten Saison ist der Kurs noch schneller geworden - und daher freue ich mich besonders auf das Rennen im Nordosten. Vielleicht klappt es am Eurospeedway wieder mit einem Platz in der zweiten Qualifying-Runde...

Drückt mir die Daumen
Euer Maro

 

 

 

 

 
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