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Große Emotionen am Eurospeedway! Drucken
Dienstag, 20 Mai 2008

080518.jpgDie Strecke in der Lausitz ist beeindruckend. Dieses riesige Oval mit einem der größten Fahrerlager, das ich kenne und der größten Tribüne im DTM-Zirkus. 80.000 Zuschauer sorgten hier für ein echtes Spektakel.

Das freie Training lief gut. Ich war schnellster Mercedes-Jahreswagen, fünf Zehntelsekunden vor meinem Teamkollegen Ralf Schumacher. Es lief gut und ich hatte mir das Ziel gesetzt ins zweite Qualifying zu kommen. Aber auf meiner Schnellsten Runde habe ich in der Ersten Kurve Nach Start-und-Ziel einen kleinen Fehler gemacht, der sich sofort auf der Uhr rächte. Dadurch verfehlte ich mein Ziel Q2 um wenige tausendstel Sekunden. Ich habe mich natürlich kurz geärgert da es möglich war in Q2 zu kommen, dann aber voll auf das Rennen konzentriert.

Auf dem Eurospeedway kommt es vor allem auf den Start an: Ich bin diesmal wieder sehr gut weggekommen. Von Platz 15 auf Rang elf nach vorne.In der dritten Kurve habe ich mich dann an meinem Teamkollegen Ralf Schumacher vorbeigequetscht. Es war eng, aber fair.

Bis zum ersten Boxenstopp lief es dann richtig gut. Ich war bis zu diesem Zeitpunkt schnellster Mercedes-Jahreswagen-Pilot. Da beim ersten Stopp leider ein Rad leicht klemmte konnte mich Garry Paffett überholen. Wegen des kleinen Problems konnten meine Jungs nicht, wie gewohnt einen super Stopp hinlegen. Im weiteren Rennverlauf hatte ich dann mit Übersteuern zu kämpfen und so keine Chance mehr zu kontern. Im Ziel war es Rang zwölf und ich damit Zweitbester unter den Mercedes-Jahreswagen. Da Alexandre Prémat später disqualifiziert wurde, bin ich als Elfter gewertet worden. Mit einem besseren Qualifying wäre vielleicht etwas mehr drin gewesen.

Jetzt habe ich Rennpause. Erst in sechs Wochen fährt die DTM wieder. Schade eigentlich, aber das Warten lohnt sich: Ende Juni kommt es zum Saisonhiglight am Norisring. Ich kann es kaum erwarten, auf dem Stadtkurs zu fahren. Es ist dort ein bisschen wie in Monaco. Eine enge Strecke, wenige Auslaufzonen und Mauern als Streckenbegrenzung. Ich hoffe, es kommen viele meiner Fans an die Strecke und drücken mir beim Heimrennen die Daumen.

Euer Maro.

 
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